Donnerstag, 30. Oktober 2008

Interludium

Ich darf mit Freuden bekannt geben, dass die Anzahl Hits auf diesen Blog soeben die 1000er-Marke überschritten hat. Ich danke allen Lesern und besonders jenen Leuten, welche meinen Blog auf ihren Websites verlinkt haben oder ihn in Foren erwähnen und hoffe weiterhin, dass die Männerbewegung mehr und mehr (auch international) zusammenwächst.

Als ich im September diesen Blog ins Leben rufte, hatte ich mir nicht einmal in meinen wildesten Träumen ausgemalt, dass in so kurzer Zeit so viele Hits zusammenkommen würden. Doch offensichtlich ist das Thema der Männerrechte nicht nur für mich eine ernste und lesenswerte Angelegenheit, sondern auch für viel andere Männer da draussen, die immer wieder auf den (inzwischen zahllosen) Websites der Männerbewegung vorbeischauen.

Ich werde weiterhin versuchen, die Anliegen der Männer in der Schweiz und natürlich auch weltweit anzugehen und ihnen Gehör zu verschaffen. Schliesslich ist dies erst der Anfang einer beschwerlichen Reise, welche erst zu Ende ist, wenn die grassierende Männerfeindlichkeit und die um sich greifende Entrechtung und Ausbeutung der Männer endlich ein Ende haben.

Wir können uns weder ausruhen, noch eine Verschnaufpause gönnen, denn die Misandristen sitzen nachwievor am längeren Hebel in vielen Bereichen unserer Gesellschaft. Doch je mehr Männer wir überzeugen, desto grösser wird unser Einfluss und desto schneller werden wir dem abscheulichen Treiben ein Ende setzen können.

Verbreitet deshalb das Wort in eurem Bekanntenkreis! Sprecht Männerfeindlichkeit und Diskriminierung an! Prangert Misandristen an und konfrontiert sie mit ihrem kranken Männerbild! Wehrt euch!

Caspar Wolf: Die Teufelsbrücke bei Schöllenen

(für mehr Infos auf Bild klicken)

Mittwoch, 29. Oktober 2008

"Lieber tot als bei Papi!"

Wir alle kennen ja die Heucheleien von wegen, Mütter wären so viel fürsorglicher und besser im Umgang mit Kindern und so weiter. Doch wie hässliche schwarze Wolken einen blauen Himmel mit einem bunten Regenbogen zerreissen, so bricht auch hier die Realität durch die zerbrechliche Illusion der rosaroten Scheinwelt durch.

Eine Mutter hat in ihrem Wutanfall ihren Sohn beinahe zu Tode gewürgt, da sie ihn lieber eigenhändig umbringen wollte, statt bei seinem Vater in Obhut zu sehen.

Mütter sind kein Deut besser oder schlechter im Umgang mit Kindern als Väter. Die Letzteren haben lediglich nicht die gewaltige Supermacht des feministischen Gerichtssystems hinter sich um ihre Interessen auf die gleiche hinterlistige ("Er hat mich geschlagen!", "Er hat mich emotional missbraucht!") und intrigante (illegaler Kindsentzung ohne Bestrafung) durchprügeln zu können und die dadurch entstehende Ohnmacht gibt den Müttern und den gynozentrischen (sprich männerfeindlichen) Medien ein selbstherrliches Überlegenheitsgefühl.

Ich habe ja schon einmal darüber gebloggt, dass weibliche Gewalt schlicht und einfach verharmlost und unter den Teppich gekehrt wird, weil es nicht in das feministische Bild passt.

Dass auch unter Frauen Pädophilie vorkommt und auch sie Gewalt gegen Kinder ausüben, wird häufig einfach übergangen. Experten meinen sogar, dass Mütter im Bereich des Kindsmissbrauchs weit mehr Taten auf ihrem Konto verbuchen als Männer.

Wenn man dann auch noch die Millionen von abgetriebenen Föten dazu rechnet, welche in all den Jahrzehnten schon "entsorgt" wurden, dann stehen Mütter überhaupt nicht mehr so toll da, wie sie sich immer gerne geben. Kommt noch dazu, dass so manche Mutter einen offenen sexistischen Hass gegen männlichen Nachwuchs hegt.

War wohl doch nichts mit diesem speziellen emotionalen Band zwischen Mutter und Kind, von dem die Väter aus Prinzip ausgeschlossen sind, was?

Welcher Mann will mit all diesen potenziellen Gewalttäterinnen überhaupt noch ein Kind zeugen? So langsam sehen es die frauenzentrierten Medien auch ein, dass es Männer einfach nicht mehr so leicht mit sich machen lassen, wenn es um Kinder geht. Das führt dann natürlich zu solch lustigen Ekzessen weiblicher Egozentrik von Frauen in ihren Dreissigern, wenn sie sich wieder in Selbstmitleid und Opferkult baden und die fehlenden heiratswilligen und zeugungsbereiten Männer beklagen.

Doch sie sind selbst schuld!

Montag, 27. Oktober 2008

Väter demonstrieren in Dielsdorf für ihre Rechte

Am 26. Oktober demonstrierten Väterrechtler in Dielsdorf für ein faire Gesetzgebung beim Sorgerecht. Der Ort wurde zur Kundgebung gewählt, da dort einer von ihnen durch ein gerade laufendes Verfahren am Bezirksgericht den Kontakt zu seinem Kind zu verlieren droht. An dieser Aktion beteiligt waren unter anderen der VeV (Verantwortungsvoll erziehende Männer und Frauen) und Mannschafft, welche von engagierten Männern gegründet wurden, um anderen und sich selber während einer Scheidung oder in Sorgerechtsfragen Unterstützung und Hilfe zukommen zu lassen.

Dass diese Willensbekundung bitter nötig ist, zeigt schon der erste Abschnitt des Artikels, in dem diese Art der Protestaktion ungewöhnlich sei. Schliesslich ist es sich dieses Land nicht gewohnt, dass sich Väter und erst recht Männer für ihre Rechte in der Öffentlichkeit stark machen.

Dabei ist ein häufiger Grund für viele Probleme, mit denen sich Väter heutzutage konfrontiert sehen, dass die Exfrau nach der Trennung den Vater aus dem Leben des Kindes ausschliessen möchte, sei dies aus Rache oder aus andertwertigen Gründen. Dabei hilft Mutter Staat ihr dabei sorgfältig und wohlwollend, indem sie in den Gerichten bei den Sorgerechtsstreits dafür sorgt, dass der Vater in den allermeisten Fällen den Kürzeren zieht, indem das gemeinsame Sorgerecht so gut wie kaum ausgesprochen wird.

Dass dafür natürlich die Zustimmung der Mutter benötigt wird, macht die Sache natürlich so gut wie unmöglich für verzweifelnde Väter.

Oliver Hunziker, der Präsident vom VeV, bringt es dabei auf den Punkt, wenn er die "systematisch einseitige" Behandlung solcher Fälle durch die Vormundschaftsbehörden und Gerichte beklagt und ihre "pro Mutter"-Einstellung aus ideologischen (sprich misandrischen) Gründen anprangert.

Denn durch die Werbung, Medien und durch eifrige weibliche Vorurteile (habt ihr je eine Frau mehrere positive Dinge über einen Vater sagen hören?) tendiert der Ruf eines Vaters in unserer Gesellschaft hart gegen Null.

Dass die Gerichte und ihre feministischen Lakaien sich gegen die Väter verschworen hätten, weist die Präsidentin des Dielsdorfer Bezirksgerichtes, Christina Steiner, natürlich weit von sich:

"Den Vorwurf der Väterorganisationen, dass die Richter grundsätzlich für die Mutter Partei ergreifen und Sorgerechtsfälle «systematisch einseitig» behandeln würden, weist sie aber strikt zurück. «Das stimmt einfach nicht.» Rein statistisch seien zwar mehr Männer vom Entzug des Sorgerechts betroffen, das hänge aber unter anderem wesentlich mit der während der Ehe gelebten Rollenverteilung zwischen Mann und Frau zusammen, die das Gericht bei seiner Entscheidung berücksichtige."

Wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe, ist es heutzutage nachwievor der Mann, der die Familie mit seiner Arbeit ernähren muss und dazu noch munter von seiner Frau angetrieben wird. Dass sich dadurch natürlich eine gewisse Rollenverteilung aufzwingt - erst recht weil die Frau selbst sich lieber zurücklehnt und sich um die Kinder und den Haushalt kümmert - erklärt sich dann ja wohl von selbst. Kommt noch dazu, dass die meisten Betriebe Teilzeitarbeit für Väter absolut nicht mögen und ihnen darum auch von dort her Steine in den Weg gelegt werden.

Doch dies kann man den Vätern nicht in die Schuhe schieben. Denn sie arbeiten nicht aus Spass oder zur eigenen Bereicherung, sondern für ihren Nachwuchs und ihrer Familie. Das dieser Verdienst jedoch nicht angemessen gewürdigt und geschätzt wird, ist ein weiteres Armutszeugnis für unsere feministisch indoktrinierte Gesellschaft.

Hier in der Schweiz sind wir zwar noch weit entfernt von jenen Aktionen, wie sie Männerrechtler in Neuseeland oder in England abziehen, doch es geht schon mal in die richtige Richtung.

Sonntag, 26. Oktober 2008

Ganz normale Frauenansprüche im Alltag

Ich habe auf meinem Blog schon einmal über die ausartenden Forderungen heutiger Frauen und dem dahinter schlummernden Zweifel berichtet und möchte dies heute noch mit einigen persönlichen Erlebnissen ergänzen.

Alle Vorfälle haben eines gemeinsam: Sie beruhen darauf, dass Forderungen wie selbstverständlich in den Raum gestellt werden und zu erfüllen seien, einzig und allein weil die fordernde Person eine Frau ist.

Erlebnis Nr. 1:

Wer kennt das nicht? Die Warteschlange ist lang und die Geduld nahezu am Ende. Doch Männer wie du und ich akzeptieren ihr Los, zu spät gekommen zu sein und stellen sich hinten an. Nicht so die heutigen jungen Frauen! Die marschieren fröhlich an allen wartenden Personen vorbei und lächeln einen beliebigen Mann im vorderen Drittel der Schlange an. Sie bleiben sogar noch demonstrativ für ein paar Sekunden neben ihm stehen, während sie ihre Manipulationswaffe auf ihn einwirken lassen.

Doch einen Sohn des Perseus kann man nicht mit den Gelüsten des Fleisches missbrauchen. Ich wies sie an, sich gefälligst hinten anzustellen, wie jeder andere halbwegs gut erzogene Mensch es tut. Natürlich war die junge Dame darüber ganz und gar nicht glücklich und fauchte und spuckte wie wild. Schliesslich war die Schlange während ihrer vergeblichen Charmeoffensive noch einmal kräftig gewachsen ...

Was hätte ich denn auch all den hinter mir wartenden Männern sagen sollen, wenn ich eine Frau bereitwillig vor mir in die Schlange lasse? Dass ich auf so einen Schwachsinn wie das lockende Fleisch hereinfalle und ernsthaft annehme, dass mir diese "gute" Tat irgendetwas anderes als ein verächtliches Getuschel hinter meinem Rücken und eine herablassende Behandlung ihrerseits einbringt?

Erlebnis Nr 2:

Geld ist ein leidiges Thema. Wenige haben viel und viele haben wenig davon. Doch es gibt viele Personen da draussen, die mit wenig Geld herumlaufen (und deshalb auch knausrig bei anderen sind), aber dennoch erwarten, dass man viel für sie springen lässt. Je nachdem welcher feministische Härtegrad die jeweilige Frau gerade in ihrem Hirn herumträgt, kommt das erste Date mit einer neuen Frau immer wieder einem russischen Roulette gleich.

Wenn du ihr anbietest, für beide zu zahlen, läuft sie rot an und schleudert dir eine Ladung Emanzipation (oder zumindest, das was sie dafür hält, siehe dazu auch hier) entgegen. Wenn du aber das nächste Mal bei einer anderen Frau einfach schön nur für dich selbst bezahlst, giltst du bei ihr nun als Geizhals, der eine Frau nicht (finanziell) "angemessen zu würdigen und zu behandeln" weiss.

So oder so ist der Abend nach einem derartigen Vorfall meistens so gut wie gelaufen. Wer hat da noch überhaupt Lust, sich diese Last überhaupt auf die Schultern zu nehmen? Denn es laufen wirklich Frauen durch die Gegend, die sich emanzipiert, unabhängig und irgendwie als Alphamädchen verstehen, aber dennoch mit so einer verzogenen Anspruchshaltung herumlaufen.

Erlebnis Nr. 3:

Zürich lebt von seinen Trams (Strassenbahn, für unsere deutschen und österreichischen Leser). Sie sind überpünktlich, schnell und billig. Abgesehen von einer nicht unendlichen Anzahl Sitzplätzen, worüber ich noch in Erlebnis Nr. 4 berichten werde, weisen die Trams der älteren Generation noch einige eklatante Mängel auf. Zu denen gehört zum Beispiel, dass die Tramtüre dreissig Zentimeter über dem Trottoir (Bürgersteig) aufgeht und somit einige zu überwindende Stufen aufweist.

Da ist man natürlich als Mutter (oder als Vater) mit einem Kinderwagen ziemlich aufgeschmissen (die neueren Trams verfügen deswegen über Türen auf Trottoirhöhe). Meistens fragt die betroffene Person dann höflich eine daneben stehende Person um Hilfe.

Doch manchmal vergisst man ob all der weiblichen Erhabenheit und der eigenen egozentrischen Natur häufig das Wort höflich. Da wird dann der minderwertige männliche Diener auf der Strasse regelrecht angeschnauzt, sich gefälligst zu bücken und zu helfen. Dass man mit der richtigen Technik auch ohne Hilfe in die Trams der älteren Generation einsteigen kann (wie es unzählige findige Väter uns regelmässig vormachen), darauf kommt eine Mutter selten.

Offensichtlich lieben Frauen es, Männer für ihre viel zu schweren Koffer (mit garantiert zur Hälfte überflüssigem Zeug) oder für ihre eigene Ungeschicklichkeit im Umgang mit dem Kinderwagen einzuspannen.

Kleiner Tipp: Wenn das Wegrennen unpraktisch ist und Ignorieren nicht hilft, verstellt euch als einen beliebigen Ausländer, der des Deutschen nicht mächtig ist. Oder täuscht Rückenschmerzen vor. Frauen machen das mit Orgasmen schliesslich auch.

Erlebnis Nr. 4:

Ist man dann schliesslich im Tram und hat dank wohl geplanter Einstiegstechnik und dem richtigen Abpassen der Tramtüre einen der begehrten Sitzplätze erwischt, darf man sich nicht zu früh freuen! Wie oft fielen schon die bösesten Frauenblicke auf einen jungen Mann wie mich, als wieder einmal eine Frau im besten Alter mit einem Koffer neben mir stand oder eine rüstige Jungseniorin (ja das Wort gibt's!) einfach aus Frauenprinzip heraus einen Platz verlangt.

Dass neben mir ein halbes Dutzend junge Mädchen sitzen, die locker auch ihren Platz freigeben könnten, wird natürlich tunlichst ignoriert. Schliesslich soll sich ja der Mann für die Frau opfern, nicht umgekehrt! Denn was auf dem Schlachtfeld funktioniert, sollte ja schliesslich im Tram auch klappen, oder?

Nicht mit mir.

Wenn eine Frau noch stolz auf beiden Beinen und ohne Gehstock stehen und gehen kann und sogar noch die Kraft hat, einen vollgepackten Koffer herumzutragen, dann werde ich mich hüten meinen Platz freizugeben, nur weil sie älter als ich oder eine Frau ist. Was würde ich den anderen jungen Männern für ein Signal geben?

Dass man natürlich einer hochbetagten oder behinderten Person, der das Gehen schwerfällt, den Platz anbietet, ist natürlich selbstverständlich.

Das waren jetzt nur ein paar der aktuelleren Erlebnisse dieser Art. Erst seitdem ich mich intensiver mit dem Feminismus und seiner hässlichen Fratze beschäftige, wird mir klar, dass wir Männer hier systematisch und alle zusammen über den Tisch gezogen werden.

Und das fängt bereits morgens um halb acht im Tram an ...

Freitag, 24. Oktober 2008

Die Leugnung weiblicher Gewalt

Gerade eben bin ich über diesen Zeitungsartikel gestolpert, in dem von Therapiekursen für gewalttätige Ehemänner und Partner berichtet wird. Nach 26 Abenden voller Gespräche und Rollenspiele für die Männer fühlen sich jetzt ihre Frauen sicherer, laut dem Artikel. Schliesslich hätten sie nun gelernt, Konflikte ohne Gewalt zu lösen und für ihre Taten Verantwortung zu übernehmen.

Mehr als 25000 Franken wurden in das Pilotprojekt gebuttert und der Erfolg sei dermassen, dass Claudia Fopp es für eine wirksame Massnahme gegen häusliche Gewalt ansehe. So toll findet sie dieses Projekt, dass nun auch Männer zwangsweise in nächster Zeit damit therapiert werden sollen.

Doch was ist mit den männlichen Opfern häuslicher Gewalt?

Diese werden an keiner einzigen Stelle im Text erwähnt. Sie sind weder für Claudia Fopp, noch für Hans-Jürg Käser (FDP), dem Polizeidirektor von Bern, erwähnenswerte Opfer. Es wird nichts getan, damit sich diese sicherer fühlen.

Und was ist mit jenen Frauen, die häusliche Gewalt gegen ihre Partner ausüben?

Auch diese scheinen nicht wichtig zu sein, wird doch häusliche Gewalt hier als eine Einbahnstrasse vom Mann zur Frau dargestellt, obwohl dies schon seit langem widerlegt wurde. Es wird nichts getan, damit auch Täterinnen ihre Schuld einsehen und Konflikte ohne Gewalt lösen.

Ideologische Verrenkungen halten sich leider sehr lange in der breiten Öffentlichkeit, wenn sie sich erst einmal dort sedimentiert haben.

Ob es wohl auch Kurse und Therapieabende für schlagende Frauen gibt? Oder wäre das politcally incorrect? Wird hier etwa weibliche Gewalt, wie sie überall vorkommt, geleugnet? Verschliesst man sich etwa die Augen vor der rasanten Zunahme weiblicher Gewalt in Europa?

Doch es regt sich Widerstand! Auch in der Schweiz werden sich mehr und mehr Männer bewusst, dass hier eine Projektion gewollter Zustände und Unterdrückung realer Gegebenheiten stattfindet, die kein Mass kennt. Wir müssen uns gegen diese misandrische Erniedrigung des Mannes als den ewigen und alleinigen Täter nur aufgrund seiner Geschlechtszugehörigkeit wehren!

Denn Frauen sind nicht die Engel, als die sie sich gerne darstellen, wie man nicht nur seit Abu Grahib weiss ...

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Steinzeitliche Rollenvorstellungen

Nein, jetzt kommt nicht wieder die typische Hetzrede einer Feministin, welche sich über uns Männer und unserer Verweigerungshaltung bei modernen Rollenvorstellungen aufregt, wie der Titel vielleicht meinen lässt.

Heute wollen wir uns einmal das weibliche Geschlecht und dessen Rollenvorstellungen unter die Lupe nehmen. Als Anschauungsbeispiel dafür dient eine Komilitonin von mir, mit der ich gestern in ein Gespräch bezüglich ihrer Zukunfspläne verwickelt war.

Mit der Frage konfrontiert, was sie denn mache, wenn sie mit ihrem Studium scheitern würde, kam folgende, todernst ausgesprochene Antwort: "Dann suche ich mir einen Millionär und heirate ihn!"

So viel also zu der Überwindung "antiquierter" Rollenbilder und steinzeitlicher Verhaltensmuster bei Frauen. Dabei schreien doch die Alphamädels immer nach dem neuen Mann und wie sich dieser gefälligst ihnen und den "modernen und zeitgemässen" Rollenvorstellungen anzupassen hätte.

Aber sich selber ändern und sich neuen Gegebenheiten anpasssen, wäre natürlich frauenfeindliche Unterdrückung.

Wir reden hier nicht von beliebigen Frauen auf der Strasse oder hinter der Kasse im Supermarkt. Wir sprechen hier von einer Studentin, die einer Generation von Frauen angehört, die so ziemlich alles haben und kriegen können, was sie wollen. Seien es Privilegien durch Frauenquoten und Förderprogramme oder die lustvolle und verhöhnende Erniedrigung des männlichen Geschlechts durch misandrische Zwangsdienste und Medienhetze und die daraus gewonnene Erhöhung des Selbstwertgefühls.

Es hat noch nie eine Personengruppe in der Menschheitsgeschichte gegeben, die so dermassen viele Rechte besessen und so viele Forderungen durchdrücken konnte, mit der heuchlerischen Behauptung die ewigen Opfer zu sein, als die Frauen des westlichen Kulturkreises.

Mit dem Maul voller juristischer Leckerbissen und bevorteilenden Delikatessen aller Art fordern sie immer noch nach mehr, während sich der halb zerkaute Inhalt ihres Mundes wieder runter auf den überfüllten Teller weiblicher Forderungen fällt.

Symptomatisch für diese Pest ist die Forderung einer Feministin, dass kriminelle Frauen nicht mehr mit Gefängnisaufenthalt bestraft werden dürften.

Der vorläufige (!) Höhepunkt dieser perversen Entwicklung ist die Forderung nach Frauenuniversitäten hier in Europa, an denen - wie der sexistische Name schon sagt - nur Frauen nach ihren Vorstellungen technische und naturwissenschaftliche Studienrichtungen studieren können.

Wo soll dieser Wahnsinn noch enden? In einem Matriarchat? Ist das das Ziel der Femistinnen und all ihrer halbblinden Mitläufer?

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Feministische Indoktrination: Der Tochtertag

Der Feminismus hat hier im Westen einen sehr langen Arm. Er reicht bis in die Schulen zu unseren Jüngsten, welche noch offen für alle ideologischen Einflüsterungen sind und den Erwachsenen noch jedes Wort glauben.

Als ich noch ein kleiner Junge war, erzählte man uns zum Beispiel jenes Märchen, dass das Y-Chromosom verkrüppelt wäre und in fünftausend Jahren verschwinden würde. Oder Gleichaltrige entschuldigten sich im Gymnasium für ihre Geschlechtszugehörigkeit. Und immer wieder die Vorträge von wegen, wie sehr Frauen unterdrückt wurden. Das führt dann zu grotesken Situationen, dass manche junge Männer es als eine vorteilhafte Wendung der Geschicke ansehen, wenn alle ihre Geschlechstgenossen plötzlich verschwinden würden.

Systematisch wird so ein bestimmtes Männerbild in den jungen Köpfen verankert, das - wenn einmal hineingepflanzt- nur mühsam wieder deprogrammiert werden kann. Ist es da noch ein Wunder, wenn Frauen mit einem atavistischen und zutiefst misandrischen Männerbild durch die Welt laufen und Männer lediglich als Schweine und verbrauchbare Ressource betrachten?

Eines der unzähligen Werkzeuge der feministischen Inquisition um ihre Ideologie in die Köpfe junger Menschen zu pressen, ist der sogenannte Tochtertag hier in der Schweiz. Dieser ist ähnlich wie der Girl's Day in Deutschland aufgebaut und steht diesem in Sachen Männerfeindlichkeit auch in nichts nach. Dieser am 13. November stattfindende Tag soll den Mädchen die Möglichkeit bieten, die Berufsfelder der Informatik, des Ingenieurwesens oder in der Technik zusammen mit ihren Eltern oder einer Berufsperson zu verbringen um so den Horizont ihrer Berufswahl zu verbreitern.

Die Förderung der Jugend zur Erleichterung der Berufswahl ist ein sehr lobenswertes Anliegen, wenn beiden Geschlechtern gleiche Möglichkeiten geboten werden. Doch ist das hier der Fall?

Was als ein Gewinn für die ganze Klasse dargestellt wird, entfaltet jedoch bei genauerem Hinsehen einen äusserst schalen und männerfeindlichen Beigeschmack. Denn werden Buben hier etwa die gleichen Möglichkeiten gegeben, sich mit zukunftsträchtigen Berufen auseinanderzusetzen? Haben sie auch die Gelegenheit, erstmals Luft in der Arbeitswelt zu schnuppern und sich so in ihren Träumen und Visionen inspirieren zu lassen?

Nein!

Denn Jungs sollen an diesem Tag nach den Vorstellungen dieser feministischen Weltverbesserer sogenannten Hausmännern lauschen, wie sie ihr Leben hinter dem Herd gestalten und Vorträge über Pflegeberufe im Altersheim und in der Behindertenbetreuung hören. Sprich, ihnen wird jenes aufgebürdet, was man bei den Frauen mit allen Mitteln austreiben und als extrem unterdrückend und verwerflich empfand. Auch sollen sie mit der feministischen Sicht auf die Chancengleichheit in unserer Gesellschaft konfrontiert werden.

"Und die Buben?
Der Tochtertag bietet auch für Buben Ungewöhnliches:

- Berufs- und Familienmänner besuchen Schulklassen
- Buben können interessante Betreuungsberufe kennenlernen" hier

"Die Knaben bleiben in der Schule. Lehrkräfte werden eingeladen, mit ihnen spezielle Programme zum Thema Chancengleichheit und moderne Lebensentwürfe von Männern durchzuführen." hier unter "Warum gibt es keinen Sohntag?"

Wieviele tausend Male hörten wir von der Unterdrückung der Frau am Herd? Und nun sollen junge Männer diese Rolle vermehrt übernehmen? Wie lange hörten wir über den Frauenüberschuss in Pflegeberufen und wie schlecht bezahlt und ohne Karrieremöglichkeiten sie doch seien? Und nun sollen junge Männer in diese Berufe gedrängt werden?

Warum diese Ungleichbehandlung? Wo ist da die Gleichberechtigung? Gibt es da wenigstens eine Begründung, warum die Jungen so systematisch diskriminiert werden?

Natürlich gibt es sie! Der Tochtertag sei schliesslich eine Motivationskampagne speziell für Mädchen (untere Hälfte). Mädchen sollen speziell gefördert werden, denn für sie sei es nicht selbstverständlich ein Leben lang berufstätig zu sein (marry for money, baby ...) und für Knaben natürlich schon. Ausserdem sei es wichtig, dass Knaben "moderne und zeitgemässe" (!) Lebensentwürfe kennen lernen würden und dass diese kleinen Racker doch gefälligst ihre Lebensentwürfe diskutieren und hinterfragen sollen.

Doch all diese lauwarem Erklärungsversuche rechtfertigen allesamt nicht die Tatsache, dass hier Mädchen massive Entwicklungsmöglichkeiten geboten werden, während diese den Jungen vorbehalten werden. Was können Jungen dafür, wenn Frauen lieber an ihre Gebärfreudigkeit denken, statt vermehrt an ihre finanzielle Unabhängigkeit? Was können Buben dafür, dass die Mädchen sich später einfach einen finanziell potenten Mann angeln, der sie dann durchfüttert? Was können sie dafür, dass das Nach-oben-heiraten bei Frauen nachwievor akzeptiert und weit verbreitet ist? Wie könnten sie denn dem Druck ausweichen, später sich auf einem rauen Arbeitsmarkt in den Tod zu schuften?

Denkt ihr, dass diese Jungen diese Einstellungen zum Spass mit sich herumtragen? Das sind Erwartungen, die vor allem von Frauen seit der Wiege in sie hineingeblasen werden, damit später wieder eine andere Frau davon profitieren kann.

Wenn Männer nachwievor einen Grossteil des Bruttosozialprodukts stemmen und einen Grossteil des Geldes in den Familien verdienen, während Frauen sich selbst verwirklichen, ist es scheinheiliger Schwachsinn etwas von Vereinbarkeit von Berufs- und Familienarbeit zu schwafeln. Oder gibt es etwa da draussen Frauen, die ohne zu Murren einen Hausmann durchfüttern und ihn dennoch als Mann wahrnehmen würden?

Wohl kaum.

Synonym für diese masslose Anspruchshaltung und Verweigerung der Tatsachen ist diese symbolische Demütigung, welche Jungen bei diesem Tagesprogramm erleiden müssen. Es geht dabei darum, weibliche Arbeit verstärkt wahrzunehmen und wertzuschätzen.

"Nachmittags produzieren sie ein symbolisches Dankeschön für Frauen, die in der Gemeinde
respektive im eigenen Stadtquartier gemeinnützige Arbeit leisten."


Warum müssen das nicht auch Mädchen machen? Warum werden ehrenamtlich arbeitende Männer (von denen es verdammt viele gibt) nicht gedankt? Was soll dieser Schwachsinn eigentlich? Ist ehrenamtliche Arbeit plötzlich etwas besonders Wertvolles, wenn sie von Frauen erledigt wird?

Hier wird krampfhaft versucht, den Jungen eine übertriebene Wertschätzung jedes künstlichen Frauenfurzes einzubläuen, denen sie in ihrem Leben wahrhaftig werden und ihnen eine feministische Gehirnwäsche zu unterziehen. Anders ist diese perverse Asymmetrie bei der Programmgestaltung und Ausrichtung des Tochtertages nicht zu erklären.

Entlarvend ist der eine Satz in diesem Tagesprogramm zum Thema "Beruf, Familie - und jetzt?", der eines der Ziele der Knabenumerziehung am Tochtertag beschreibt:

"Lernen, dass die eigene Lebensgestaltung mit den Wünschen der zukünftigen Partnerin
zusammenhängt"
(Unter Ziele, obere Hälfte)

Jetzt wisst ihr es! Eure Lebensgestaltung hängt von den beliebigen Wünschen egal welcher Art von irgendeiner künftigen Frau in eurem Leben ab! Ein offensichtlicheres und unverhohlen ehrlicheres Beispiel für die Umerziehungsversuche in eine den Frauen genehme Richtung wird man wohl kaum finden. Lernt euch zu fügen und alles wird gut!

Wie würden wohl die Frauen reagieren, wenn man in diesem Satz die Geschlechter vertauschen würde?

CH: Väter konzentrieren sich lieber auf "die spassigen Sachen"

In den 20 Minuten von gestern wurde wieder einmal männerfeindlicher Schwachsinn geschrieben, den es richtig zu stellen gilt. Dieses Mal geht es um den Beitrag von Vätern zur Familie und die Betreuung des Nachwuchs.

Da kommen dann so lustige Sachen wie zum Beispiel, dass Männer täglich nur sechs Minuten mit den Kindern verbringen und dass sie noch traditionell denken würden. Und wenn dann die Männer doch mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen würden, dann würde dies nur im Rahmen von Freizeitaktivitäten innerhalb der Familie geschehen.

Natürlich darf ein wilder Kreuzvergleich nicht fehlen, so dass natürlich auch Dänemark, Italien und die USA auftauchen. Ausser in den skandivanischen Ländern, scheint es so ziemlich überall nicht gerade weit gekommen zu sein mit der modernen Rollenverteilung.

Doch der feministische Ungeist verrät sich am Schluss sogar noch selbst und entblösst die Ursache für dieses ganze Dilemma:

"Besonders fortschrittlich schnitt wie erwartet das skandinavische Land ab: Dort arbeiten laut der Studie in fast 65 Prozent der Haushalte beide Eltern, in Australien sind dies nur 18,5 Prozent."

Wie kann ein Vater in Gottes Namen mehr Zeit mit seinem Nachwuchs verbringen, wenn er die ganze Kohle für die immer fordernde Frau und den Kindern herbei schaffen muss? Wie soll er sein Fleisch und Blut den Tag durch sehen können, wenn er in den Fabriken Schichtarbeit oder in den Büros nervtötende Dokumente durchrackert?

Und kommt er dann abends todmüde, aber mit dem Stolz, mit seiner Arbeit seine Familie ernähren zu können, nach Hause, wird er gleich vollgemotzt von wegen, er kümmere sich zu wenig um seine Kinder!

Was ist das für eine krankhafte Anspruchshaltung, die von Männern einen 48-Stunden-Tag abverlangt, damit er sich auch wirklich um jeden kleinen Furz kümmern kann, so dass die Frau sich selbst verwirklichen mag?

Warum schätzt man nicht die finanzielle Versorgung der Familie durch den Vater und weist immer noch mit dem Finger auf Bagatellen? Wie würden Mütter sich um ihre Kinder kümmern, wenn sie den gleichen Anteil des Bruttosozialprodukts stemmen, wie die Männer? Dürften wir dann auch über ihre Vernachlässigung der Kinder klagen? Wieviel Zeit investieren wohl Singlemütter in die Betreuung ihrer verwahrlosten Kinder?`

Nein, denn dann hören wir das peinliche Märchen der weiblichen Doppelbelastung und das gefälligst überall Kinderbetreuungsstätten aus dem Boden spriessen sollen.

Es ist schon länger offiziell bekannt, dass Frauen die grossen Profiteurinnen von der männlichen Arbeitskraft sind, doch sie sind dennoch nie zufrieden. Lieber fordern sie noch mehr und übersehen selber ihre kümmerliche Beteiligung.

Sonntag, 19. Oktober 2008

Neue Website: Häusliche Gewalt gegen Männer

Die Männerbewegung wächst und wächst! Nicht nur in den USA oder in Deutschland, sondern auch hier in der Schweiz direkt vor meiner Haustüre. Vor kurzem ist diese Website online geschaltet worden, die sich mit häuslicher Gewalt gegen Männer beschäftigt.

Dabei ist der Betreiber selbst ein Opfer dieser immer noch übergangenen Gewalt von Frauen, die es ja eigentlich nach feministischer Theorie nicht geben dürfte. Somit wird der Leser weniger mit trockenen Zahlen, sondern mit Erfahrungsberichten konfrontiert, die es in sich haben und wachrütteln. Diesbezüglich kann ich auch die Site von Student-t empfehlen, die auch kürzlich eröffnet wurde.

So können all jene da draussen sich selber davon überzeugen, dass häusliche Gewalt gegen Männer tatsächlich vorkommt und somit nicht, wie es die Feministinnen es jahrelang zu predigen versucht haben, nur ein dummer Mythos ist. Es wird an der Zeit, dass wir sie mit den dunklen Seiten ihrer Ideale konfrontieren und die Aufmerksamkeit dorthin lenken, wo Männerdiskriminierung verharmlost, vertuscht oder belächelt wird.

Wir blicken einer interessanten Zeit entgegen, in denen immer mehr Männer mit ihren Anliegen in die Öffentlichkeit drängen und so auf Forderungen der Männerbewegung aufmerksam machen. Zu lange musste der Mann auf eine Bewegung warten, die seinen Rücken gegen eine um sich greifende, männerfeindliche und feministische Infektion der Gesellschaft stärkt.

Samstag, 18. Oktober 2008

Feminismus und Emanzipation - ein Widerspruch

Vielfach wird der Feminismus und das weibliche Streben nach Emanzipation einander gleich gesetzt. Doch sind diese beiden Dinge wirklich das Gleiche? Ist eine Feministin emanzipiert und ist eine emanzipierte Frau eine Feministin?

Was genau bedeutet Emanzipation? Es ist eine Aktion gesellschaftlicher und insbesondere politischer Selbstbefreiung mit dem Zugewinn an Freiheit oder Gleichheit als Ziel durch die Verringerung von Abhängigkeiten aller Art zum Beispiel.

Doch sind Frauen, welche einseitige Bevorzugung alleine aufgrund ihres Geschlechtes fordern, wirklich emanzipiert? Wie äussert sich denn ihre verringerte Abhängigkeit, wenn sie die ganze Zeit Hilfe vom Staat und von anderen Teilen der Gesellschaft zu ihren Gunsten verlangen? Wie kann sich eine Person emanzipiert nennen, die ihre Position nur aufgrund von einer Quote erreicht hat und nicht durch ihre eigene Leistung?

Es gibt im Feminismus keine selbstbefreiende Komponente, wenn man zuerst den BH verbrennt und anschliessend von anderen verlangt, dass die Ansprüche und Anforderungen des Lebens und der Gesellschaft den eigenen Wunschvorstellungen angepasst werden müssen. Wahre Emanzipation würde den umgekehrten Weg gehen und dem Träger ermöglichen, sich aus eigener Kraft und durch ehrliche Leistung, den Ansprüchen und Anforderungen gerecht zu werden.

Doch indem Feministinnen die ganze Zeit finanzielle und bevorzugende Forderungen stellen, welche sich nur auf sie selber und ihre Klientel beschränken sollen, beweisen sie, dass sie weder emanzipiert, noch wirklich erwachsen sind. Denn nur unreife Personen fordern ohne eine Gegenleistung anzubieten.

Und es ist diese egozentrische und eiskalte Haltung gegenüber der Gesellschaft, welche es den wirklich emanzipierten Frauen, die aus eigener Leistung und ohne Förderung heraus Erfolg im Leben und somit unseren Respekt verdient haben, das Leben so ausserordentlich schwer macht. Denn der Feminismus zwingt die Frau in eine ewige Opferrolle, aus der heraus sie dann alle jene beschuldigen und auf Förderung verklagen kann, welche nicht in ihr Schema passen.

Und dies haben emanzipierte Frauen wohl nicht nötig, oder?

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Zweifelhafte Methode zur Ermittlung einer Lohndiskriminierung

Gerade eben ist mir dieses Dokument ("Methode zur Kontrolle Lohngleichheit", untere Hälfte) in die Hände gekommen. Es ist eine Beschreibung der Methode, mit der allfällige Lohndiskriminierungen in schweizerischen Bundesbetrieben ermittelt werden und wird vom eidgenössischen Büro für Gleichstellung eingesetzt. Wir haben nun die einmalige Gelegenheit, die Werkzeuge der feministischen Inquisitorinnen zu begutachtigen. Nämlich jene, welche sie verwenden um die peinliche Lüge der Lohndiskriminierung zu fabrizieren und mit der dann wiederum berechtigte Anliegen von Männern übergangen werden.

"Methodisches Vorgehen zur Überprüfung der Lohngleichheit
zwischen Frau und Mann im Beschaffungswesen des Bundes

Anleitung zur Durchführung der standardisierten Überprüfung

[...] Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) kann mit der Durchführung von Kontrollen beauftragt werden. Die Einhaltung dieser Bestimmung konnte bisher mangels Kontrollinstrument nicht überprüft werden."

Also alle bisherigen Behauptungen von wegen Frauen verdienten weniger, konnten nicht in der Praxis überprüft und bewiesen werden? Faszinierende Erkenntnisse für jeden offenen Geist, der noch nicht ideologisch vernebelt wurde.

Diese Kontrollkompetenzen gleichen eher einer historischen Ermächtigung zu inquistorischen Suchaktionen nach ketzerischen Aktivitäten. Beide waren ähnlich an den Haaren herbeigezogen, denn bei beiden wurden Beweise und Fakten verdreht und übergangen.

[...] "Regressionsanalysen werden üblicherweise für gesamtwirtschaftliche Diskriminierungsschätzungen verwendet. Unter gewissen Voraussetzungen (genügende Firmengrösse, genügender Frauenanteil) lässt sich das Verfahren auch auf einzelne Unternehmen anwenden. Die Methode erlaubt es, den isolierten Einfluss verschiedener Faktoren auf den Lohn zu messen:

In der standardisierten Analyse wird ermittelt, welcher Teil der Lohndifferenz zwischen Frauen und Männern durch persönliche Qualifikationsmerkmale (Ausbildung, Dienstalter und potenzielle Erwerbserfahrung, sogenannte „Humankapitalfaktoren“) oder durch Unterschiede in arbeitsplatzbezogenen Faktoren (Berufliche Stellung und Anforderungsniveau) erklärt werden kann und welcher Anteil auf das Geschlecht zurückzuführen ist (vgl. Punkte 1 und 2 in Abbildung 1)."

So stellen sich also diese Menschinnen die Situation in der Wirtschaft vor. Schaut euch dieses Bild genau an! Die persönliche Qualifikation ist verschwindend klein und scheint im Weltbild der Feministinnen unwichtig zu sein. Auch andere Faktoren, wie zum Beispiel Ehrgeiz, Arbeitselan, Erfahrung, Bereitschaft zu Überstunden, etc. werden entweder übergangen oder als in ihrer Wirkung minimal dargestellt.

Und wäre es nicht wissenschaftlicher, von einer gleichen Ausgangsbasis bezüglich Löhne von Männern und Frauen auszugehen und von dort aus Abweichungen zu suchen, statt die Statistik schon im Vorfeld auf ein politisch gewünschtes Ziel hinsteuern zu lassen? In diesem Bild sieht man auch schön, wie die 23 % Lohnunterschied, die (im Weltbild der Feministinnen nur) zum Teil durch "nichtdiskriminierende" Faktoren der Realität erzeugt werden, dennoch komplett als bewusste Diskriminierung der Frau in den Medien dargestellt werden.

Wenn ihr also das nächste Mal die magische Zahl 23 % hört, dann wisst ihr, dass sogar Feministinnen zugeben, dass davon sicher mal die Hälfte auf unumstössliche Faktoren basieren, die nichts, aber auch rein gar nichts mit einer beabsichtigten Diskriminierung der Frau zu tun haben.

Aber der zweifelhafte Spass hört hier noch lange nicht auf!

[...] "Der Lohn kann von weiteren objektiven Erklärungsfaktoren beeinflusst werden, die in der standardisierten Analyse nicht berücksichtigt werden. Deshalb wurde eine so genannte Toleranzschwelle von 5% festgelegt."

Immerhin geben sie zu, dass sie die wesentlichen Gründe, die eine "Lohndiskriminierung" entkräften könnten, nicht in ihrem Teufelswerk berücksichtigen.

[...] "Bleibt eine systematische, nicht zu erklärende Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern bestehen, kann der Bund Sanktionen verfügen."

Der Hexenhammer der feministischen Inquisition und die staatliche Vollstreckungsgewalt, welche dem Schrecken schützend den Rücken deckt ...

[...] "Für die standardisierte Überprüfung (Kapitel 3) werden für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Unternehmens die anonymisierten Angaben bezüglich (mindestens) folgender Merkmale benötigt:

􀁑 Geschlecht,
􀁑 Alter,
􀁑 Höchste abgeschlossene Ausbildung,
􀁑 Dienstjahre,
􀁑 Berufliche Stellung,
􀁑 Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes,
􀁑 Individuelles Arbeitspensum und Bruttolohn."

Die Standardanalyse enthält also einen Teil der lohnbestimmenden Faktoren nicht.

[...] "Mögliche Datengrundlagen für vertiefende Analysen sind:a) zusätzliche Faktoren, die bereits erhoben wurden, beispielsweise im Rahmen der Lohnstrukturerhebung (vgl. auch weitere Merkmale im Lohnfragebogen, z.B. Tätigkeitsbereiche, Arbeitsort), und/oder

b) zusätzliche betriebsspezifische Daten, zum Beispiel aus einer MitarbeiterInnen-Befragung oder anhand weiterer Datenquellen innerhalb der Firma/Institution (z.B. Daten über firmeninterne Funktionen oder Einstufungen, effektive Erwerbserfahrung, interne oder externe Weiterbildungen, etc.).

Diese werden also nicht berücksichtigt bei einer normalen Analyse der Lohnverteilung in einer Firma?! Doch aus diesen wesentlichen Faktoren kann man den Ehrgeiz und den Eifer einer Person ablesen und somit auch ihren Wert für die Firma. Und es ist nunmal keine Lüge, dass Männer ehrgeiziger und zielstrebiger ihren Job verrichten als Frauen. Deshalb haben sie auch mehr Erfahrung, höhere Positionen und somit auch mehr Lohn verdient. Doch wenn man alle diese wichtigen Faktoren weglässt, verzerrt man die Realität natürlich zum eigenen (ideologischen) Vorteil.

"Die Wahl von zusätzlichen Erklärungsfaktoren muss sorgfältig erfolgen und ist zu begründen. Bei der Interpretation ist zu beachten, dass gewisse Variablen wie zum Beispiel Tätigkeitsbereich/Beruf, Funktion, Einstufung oder Zivilstand unter Umständen selbst Diskriminierungen beinhalten können. So ist es zum Beispiel vorstellbar, dass Frauen allgemein tiefer eingestuft werden oder in schlechter entlöhnten Funktionen bzw. Berufen tätig sind als Männer."

Entlarvender kann man es wohl nicht mehr ausdrücken! Man müsse also begründen, warum die obengenannten, vervollständigenden Faktoren berücksichtigt werden müssten!? Man verzichtet also absichtlich auf eine der Realität genügenden, alle Eigenschaften eines Arbeitsnehmers berücksichtigenden Bildes, nur damit man seine ideologischen Absichten erreicht? Hatten wir das nicht schon mit dem Bild der Ausgangslage, in der schon von vornherein ohne jeden Beweis eine Lohndiskriminierung angenommen wird?

[...] "Die Analysen geben Hinweise darüber, ob eine Lohndiskriminierung im engeren Sinne vorliegt (ungleicher Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit) oder ob allenfalls „nur“ eine Beschäftigungsdiskriminierung zu vermuten ist (in Folge von ungleichem Aufstieg oder ungleichen Anforderungen bei gleichwertigen Qualifikationen)."

Doch diese feine begriffliche Trennung wird in den Medien mit den magischen 23 % nicht vorgenommen. Und so wie sich das hier liest, macht sich eine Firma so oder so der Diskriminierung schuldig. Wenn sie nicht Frauen ungleichen Lohn zahlt, dann zumindest weil zu wenig Frauen in bestimmten Positionen oder generell in der Firma arbeiten. Egal wie der Angeklagte sich anstellt, er ist so oder so schuldig im Sinne der Anklage, denn ...

[...] "In beiden Fällen ist das Gleichstellungsgesetz verletzt. Im letzteren Fall wird eine Gruppe von Beschäftigten (meist die Frauen) direkt oder indirekt benachteiligt wegen ihres Geschlechts. Eine Verletzung des Gebots der Lohngleichheit gemäss den Bestimmungen des Beschaffungswesens des Bundes, liegt hingegen nur im ersten Fall vor."

Also wenn sich das nicht nach der Vorgehensweise der Inquisition anhört, dann weiss ich es auch nicht mehr. Wenn man also einmal im Visier dieser Ideologinnen gerät, ist man a priori schuldig.

"Y = X iB + ε

ln (Y) = β0 + β1 * AUSB + β2 * ERWERB + β3 * ERWERB ^2 + β4 * DIENSTJ + β5 * FRAU

FRAU = Dummy-Variable für das Geschlecht
ist = 1, wenn Person i eine Frau ist;
ist = 0, wenn Person i ein Mann ist.

β5 = Koeffizient für das Merkmal Geschlecht = „Diskriminierungskoeffizient“.
Bsp: β5 = - 0.2 bedeutet: Frauen verdienen 20% weniger als Männer mit gleichwertiger
Qualifikation (gemessen in Ausstattungsmerkmalen)"

Ich weiss ja nicht, wie weit die Mathematikkenntnisse von eidgenössischen Bürokraten in Bern reichen, doch jede Person, die sich einmal intensiver damit beschäftigt hat, wird erkennen, dass man bei einem Mann und einer exakt gleich qualifizierten Frau mit dieser Formel und deren Vorgabe niemals auf den gleichen Bruttolohn Y kommt. Es wird somit IMMER eine Differenz zwischen männlichen und weiblichen Löhnen geben, auch bei vollkommener Gleichheit. Kommt noch dazu, dass der Koeffizient β5 von einer voreingenommenen Feministin aufgrund beliebig berücksichtigter (siehe oben) "Ausstattungsmerkmalen" bestimmt wird. So kann man die Statistik in jede beliebige Richtung lenken!

Diese ideologischen Schnittstellen, die ich euch in deren Methodik aufgezeigt habe, ermöglichen ihnen, aus beinahe beliebigen Ausgangsdaten mindestens eine Form der Diskriminierung der Frau herauszulesen! Und je nachdem welche Faktoren man weglässt oder berücksichtigt und wie man sie einzeln wertet, kommen völlig andere Resultate heraus.

Jetzt versteht ihr, warum man solch platte Aussagen wie "Frauen verdienen 23 % weniger als Männer" auch von der methodischen Seite her betrachtet nicht trauen kann.

Kommt noch dazu, dass es eine Reihe von logischen Überlegungen gibt, die definitiv gegen eine Lohndiskriminierung der Frau im Erwerbsleben sprechen. Diese habe ich bereits in meinem vergangenen Blogeintrag "Die peinliche Lüge der Lohndiskriminierung" dargelegt.

Montag, 13. Oktober 2008

Das Patriarchat - Wahrheit oder Mythos?

Jede Feministin wirft gerne mit dem Begriff des Patriarchats um sich. Sie benutzt es immer dann, um ungewünschte Zustände polemisierend zu verzerren oder in sich ungünstig entwickelnde Diskussionen die Oberhand zu gewinnen. Doch was hat es mit diesem feministischen Konstrukt auf sich?

Haltlos – Die Verleugnung damaliger Zustände

In der mittelalterlichen Agrargesellschaft haben die Frauen genauso wie die Männer auf den Feldern gearbeitet und bei den täglichen Dingen auf dem Hof mitgeholfen. Damals waren die allermeisten Menschen noch Bauern, sprich also ein Grossteil der Familien mögen so funktioniert haben. Auch heute sieht man dies bei Bauernfamilien, dass die Frauen ganz und gar nicht passiv sind, im Gegenteil, jede Person einer Bauernfamilie hat ihren festen Aufgabenbereich. Auch im Industriezeitalter haben die Frauen in den Fabriken gearbeitet. Denn die gewaltige Produktionsausweitung und das massive Bevölkerungswachstum benötigten immer mehr Arbeitskräfte in den stark wachsenden Städten.

Somit kann man den Schwachsinn von wegen, Frauen durften im Patriarchat nicht arbeiten, getrost ignorieren. Schliesslich wurde seit jeher die Arbeitskraft beider Geschlechter benötigt, um den Fortbestand zu garantieren. Im Gegensatz zu heute schämte man sich früher nicht dafür, dass Männer und Frauen sich auf einzelne Bereiche spezialisierten und somit effizienter in ihrem Bereich arbeiten konnten. Während heute Mann und Frau alles können müssen, sei es Kochen oder Autoreifen wechseln, war es früher völlig normal, dass sich der eine Part um den Haushalt und leichte Feldarbeit kümmerte und der andere sich um die schwerere Arbeit. Wie sonst sollte man denn einen Bauernhof führen? Man darf auch nicht vergessen, dass so etwas wie höhere Bildung oder überhaupt eine gewisse Art von schulischer Erziehung historisch betrachtet erst relativ kurz wirklich den breiten Massen zur Verfügung steht.

Geschmacklos – Die vergessene Unterdrückung des Mannes

Das Mannsein war früher und ist heute teilweise noch eine einzige Qual. Wer wurde auf den Schlachtfeldern gezwungen, erschossen oder verkrüppelt? Wohl kaum die Frauen. Denn die konnten sich mit den nächsten Siegern arrangieren. Und bei so einem Hintergrund über Unterdrückung der Frau zu sprechen, ist nicht nur äusserst geschmackslos, sondern schlittert auch massiv an den historischen Tatsachen vorbei. Jeder Mann von damals hätte wohl am liebsten mit dem gemütlichen Leben einer Frau getauscht.

Immer wieder wird die Meinung laut, dass Frauen früher keine Rechte hatten. Die hatten Männer damals in vielen Bereichen auch nicht. Früher war der normale Mensch auf der Strasse nichts wert. Denkt ihr, dass man dort zwischen Mann und Frau unterschieden hätte? Nur eine kleine Gruppe überpriviligierter Menschen hatte Zugang zu höherer Bildung und politischen Rechten. Der Rest, der aus Männern und Frauen bestand, war dabei nicht wichtig.

Wenn die Feministinnen wieder einmal klagen, dass um 1900 kaum eine Frau und nur Männer studiert haben, dann kann man dies getrost mit dem Verweis übergehen, dass damals nicht einmal ein Prozent der Gesellschaft überhaupt studieren konnten. So ähnlich verhält es sich mit so ziemlich allen Rechten und Privilegien, die Frauen damals nicht hatten.

Und wenn dann doch einmal eine rechtliche Asymmetrie in der Gesellschaft zwischen den Geschlechtern auftrat, dann war diese nicht nur von kurzer Dauer, sondern markierte lediglich den Übergang zwischen der agrarischen Gesellschaft mit ihrer totalen Abhängigkeit von Körperkraft (und somit deren Höherbewertung) und der modernen, automatisierten Dienstleistungsgesellschaft der Gegenwart. Nicht selten wurden diese Asymmetrien mit breiter Unterstützung der Männer oder gar auf deren Rat hin beseitigt.

Schamlos – Das einseitige Täter-Opfer-Schema

Belustigend ist dabei auch immer wieder der Einwand, dass nur Männer im „Patriarchat“ Kriege angezettelt hätten. Frauen wie Elisabeth I., Margaret Thatcher, Isabella von Kastilien, Katharina die Grosse, Maria Theresia, Christina von Schweden, Boudicca und unzählige andere Adelsfrauen hatten einen massiven Einfluss auf die Machtpolitik, deren negativen Seiten häufig verschwiegen werden.

Die Frau also einfach als alleiniges Opfer und den Mann als einziger Täter des Patriarchats darzustellen, ist sinnbefreit und zeigt von miserabler, kognitiver Leistung.

Nur durch massive Opfer der männlichen Seite für die Gesellschaft, Wissenschaft, Demokratie, Menschenrechte und die Freiheit konnte sich überhaupt die moderne, westliche Gesellschaft entwickeln. Denn welches Geschlecht garantiert(e) durch Einsatz des eigenen Lebens Rechte und Privilegien der Frauen und setzt(e) sich im Notfall auf Kosten des eigenen Lebens für sie ein? Auf keinen Fall das weibliche.

Zeitlos – Die weibliche Manipulation

Erstaunlich an der ganzen Diskussion über das Patriarchat und der Ausbeutung der Frau ist die verschwiegene Tatsache, dass Frauen Männer schon seit jeher massiv manipulieren und für ihre Interessen instrumentalisieren konnten, ohne für ihr Handeln je die Verantwortung übernehmen zu müssen.

Dies ist auch heute noch weit verbreitet. Für einen Blowjob macht sich der Mann die Hände für eine Frau schmutzig. Dies kann von Autowaschen über Kinder ernähren bis hin zu handfestem Mord gehen und führt in den seltensten Fällen zur Bestrafung der Frau, die dies ursprünglich initiiert und den Mann dazu inspiriert hat.

Wesentlich ist, dass bei Bestrafung deshalb nur der Mann betroffen ist und nicht die Frau. Sie badet ihren reinen Körper in Unschuld und setzt das Lächeln der (Schein-)heiligen auf und schmeisst sich so an den nächsten Mann, den sie für ihre Zwecke einspannen kann. Wie eine zeitlose Form der argentinischen Evita und ihrem masslosen Männerverschleiss auf dem Weg nach oben. Diese Geisteshaltung kann man teilweise offen und unverhohlen in diversen Frauenforen nachlesen.

Wenn dies heute, mit unserer Gleichberechtigung und der Omnipräsenz der Frauen in allen Schichten und Bereichen der Gesellschaft, mit der ganzen Machtfülle, über die Frauen momentan schon verfügen, immer noch der Fall ist, wird es dann früher nicht auch schon so gewesen sein? Wird es damals nicht sogar noch schlimmer gewesen sein?

Denn die Verantwortung und die Macht lag bei Männern, denn sie verfügten über die ursprüngliche Kraft zur Verteidigung und zur Festigung der Zivilisation. Wird es dann nicht erst recht der Fall gewesen sein, dass Frauen die Männer schamlos und rücksichtslos für ihre eigenen Interessen eingesetzt haben? Sie hatten ja schliesslich nichts zu befürchten. Die Verantwortung trug auf ewig der Mann. Und wir alle wissen, wie sehr ein Mann unter sexuellen Druck geraten kann und deshalb zur leichten Zielscheibe weiblicher Manipulation wird.

Richtigstellung

Jede Gesellschaftsform basiert auf einer Hierarchie. Die Menschheit kann ohne Hierarchie keine spezialisierte Zivilisation mit einem hohen Lebensstandard aufrechterhalten. Denn ohne eine Hierarchie bricht das Chaos aus und die Anarchie vernichtet die Früchte unserer Arbeit. Nur wenn sich die Indidivuen in ein System einfügen und sich unterordnen, kann es den Fortschritt geben, von dem am Schluss alle profitieren.

Doch dort wo Hierarchie existiert, gibt es immer Unzufriedene und Zukurzgekommene, egal wie man das Blatt dreht und wendet. Und in einer Hierarchie stehen jene Personengruppen höher, welche die Gesellschaft auf eine fundamentalere Weise stützen und voranbringen. Denn es sind ihre Eigenschaften und Fähigkeiten, von denen die Gesellschaft am meisten profitiert.

Dass die kräftigen Arme eines Bauern im Mittelalter fähig waren, den Pflug zu bedienen und somit die Ernährungsgrundlage der Gesellschaft sicherzustellen, ermöglichte ihnen somit auch eine höhere Wertschätzung. Schliesslich wurde diese Kraft im Ernstfall auch zur Verteidigung des Dorfes eingesetzt.

Dieses Kraftmonopol garantierte eine stabile Lebensgemeinschaft und sicherte den Männern eine hohe gesellschaftliche Anerkennung. Schliesslich trugen ihre Arme nicht nur die schwere Last der Gesellschaft, sondern ihr Blut wurde auch für deren Verteidigung benötigt. Doch mit grösserem Einsatz und höherer Verantwortung gehen auch mehr Rechte und Privilegien einher. Diese waren bei jenen am besten aufgehoben, welche sich am intensivsten und auch unter grösseren Opfern für sie einsetzen konnten.

Doch in unserer heutigen Dienstleistungsgesellschaft ist Körperkraft nicht mehr von primärer Wichtigkeit. Durch die von Männern entwickelten Maschinen und deren Segen hat sie an Stellenwert verloren. Diese neuartige Unabhängigkeit von männlicher Muskelkraft ermöglichte uns die Entwicklung neuer Gesellschaftsformen, in denen Rechte auch jenen zugesprochen werden, die im Notfall nicht unbedingt für deren Erhalt geradestehen können.

Konklusion

Aus all diesen Gründen ist das „Patriarchat“ ein feministisches Konstrukt, basierend auf einer kaum noch ergründbaren, dafür intensiv ideologisch verdrehten Wahrheit der Vergangenheit, das verwendet wird, um Männern über Generationen hinweg Schuldgefühle einzureden. Ein schamloses Instrument zur Durchsetzung von arroganten Forderungen nach immer mehr Förderung, Privilegien und Bevorzugungen.

Damit versuchen Frauen ihre gewachsene Verantwortung über ihr eigenes Handeln und die damit einhergehende Schuldreife zu verdrehen und zu verbergen um nachwievor Männern die Drecksarbeit machen zu lassen und für ihre eigenen, weiblichen Unzulänglichkeiten verantwortlich zu machen. In der Hinsicht hat sich in den letzten Jahrtausenden nichts verändert.

Doch jene Feministinnen, die das Patriarchat so sehr verabscheuen, werden noch lauthals danach schreien und es zurückfordern, wenn ihr eigenes Haus und Leben auf dem Spiel steht und sie wieder einmal von uns Männern verlangen, uns für Frauen und Kind zu opfern, wie so häufig in der Geschichte.

Doch dann werden wir Männer erkannt haben, dass die alte Rollenverteilung des Patriarchats uns nur als verschwendbare Ressource betrachtete. Und wir werden amüsiert zusehen, wie gerade jene sich die alten Zustände sehnlichst zurück wünschen, welche sie so sehr zu überwinden suchten.

Der Sexistinnen-Pranger

Erst vor kurzem wurde diese neue Website von Student-t aufgeschaltet. Da wir gerade beim Thema Sexismus waren, trifft dies natürlich den Nagel auf den Kopf. Diese Website wird all jene Personen (Frauen und Männer) ins Visier nehmen und porträtieren, welche durch männerfeindliche Sprüche und Handlungen aufgefallen sind.

Ich habe den Link zu meiner Liste wichtiger Websites auf diesem Blog hinzugefügt und hoffe, dass ihr, meine Brüder, euch genauso von den Abscheulichkeiten jener Personen vergewissert wie ich es bereits getan habe.

Solltet ihr je verzweifeln, dann lest diese Profile durch und ihr werdet wissen, warum unser Kampf ein dringend nötiger ist! Denn was wollt ihr euren Kindern und Enkelkindern anders sagen, wenn sie euch fragen, warum Männer in unserer Gesellschaft nichts mehr wert sind?

Sonntag, 12. Oktober 2008

Zürcher Politikerinnen fordern mehr Frauenklos

"Doppelt so viele Toiletten für Frauen wie für Männer! So lautet die Forderung von zwei ehemaligen Zürcher Gemeinderätinnen. Das Schlangestehen an öffentlichen Veranstaltungen sei für Frauen unwürdig."

Wenn man sich schon etwas länger mit Männerthemen beschäftigt, kriegt man immer wieder das Gefühl, dass gewisse Dinge einfach den traurigen Höhepunkt darstellen, der nicht mehr getoppt werden kann. Doch jedes Mal kommt ein noch grösserer Schwachsinn, der das Niveau des Feminismus noch mehr ins Bodenlose stürzen lässt.

Normalerweise wäre mir so ein Schwachsinn keine Zeile wert, doch es zeigt sehr gut die Wohlstandskrankheiten des Feminismus, die sich aufgrund von mentaler Lethargie und ideologischer Stagnation in das marode Dogmensystem eingeschlichen haben. Diesen beiden Frauen geht es schlichtweg zu gut, weil anders würden sie sich nicht mit so einer hirnlosen Bagatelle beschäftigen.

Soll ich jetzt wirklich anfügen, dass Frauen sich nach dem Pissen und Kacken noch extra die Schminke nachziehen und die Frisur zehn Mal richten und sich selbst noch minutenlang im Spiegel bewundern? Soll ich anmerken, dass Frauen immer mindestens zu dritt aufs Klo müssen, um dann dort für mindestens zehn Minuten über alles Mögliche (sprich: Männer) quatschen zu müssen? Soll ich wirklich noch erwähnen, dass Männer einfach aus Prinzip speditiver beim Stuhlgang sind als Frauen und daraus schlichtweg keinen Erlebnistrip machen?
Muss ich mich wirklich fragen, warum die Schlangen vor den Frauenklos so viel länger sind als bei den Männerklos?

Solche Forderungen zeigen uns wieder einmal majestätisch, was man in diesem Land alles verlangen kann, ohne dafür gesteinigt zu werden. Wenn man mehr Männerklos verlangen und dabei einfach die Hälfte der Frauenklos in Loci für das männliche Geschlecht umwandeln würde, dann gäbe es einen Riesenschrei der Empörung. Doch wenn es Männer betrifft, ist das der Allgemeinheit egal.

Sexismus

"Frauen sind Schweine!

London - Kate Moss muss es ja wissen

"Wer ist denn mehr vom Teufel besessen? Männer oder Frauen?" - "Ganz klar: Frauen. Sie sind Sauhunde, Schweine, Bastarde!" Was Kate Moss von Frauen hält, gibt sie im Gespräch mit dem amerikanischen "Interview"-Magazin ganz klar zu verstehen.

Und trotzdem mag sie das schwache Geschlecht. Zum Glück für dieses: Denn die 34-Jährige prahlt auch, dass sie im Bett einschlage wie eine Granate. "Mit 20 habe ich über viele schmutzige Sachen geredet. Aber jetzt bin ich richtig gut im Bett."

Wie würde die Welt reagieren, wenn so etwas in der Zeitung stehen würde? Natürlich mit blankem Entsetzen und schrecklicher Empörung! Aber die politisch Korrekten haben Glück, denn sowas kommt nie vor. Vielmehr habe ich überall das Wort Männer mit Frauen ersetzt um euch zu zeigen, was ganz legitim und ohne grossen Wirbel geschrieben werden darf - und was nicht.

Der schlimmste Sexismus ist jener, der von anderen nicht einmal als solcher wahrgenommen und allgemein gutgeheissen wird. Wie es, wenn es um Männer geht, sehr häufig der Fall ist.

Wo ist hier die viel besungene Gleichberechtigung?

Samstag, 11. Oktober 2008

NZZ: "Die Angst vor der Gleichberechtigung"

Auch hochkarätige und sehr kompetente Printmedien müssen leider hin und wieder eine journalistische Tauchfahrt unternehmen, um dem feministischen Zeitgeist und den politisch Korrekten zu gefallen. Dass dabei meistens nicht mehr als ein peinliches - und vorallem männerfeindliches - Sammelsurium von feministischen Dogmen und Halbwahrheiten zusammen kommen, die auch noch mit politisch korrekten Studien aus dem feministischen Elfenbeinturm der Geisteswissenschaften untermauert werden, ist dabei schon fast Ehrensache.

Die Angst vor der Gleichberechtigung

Warum biologische Erklärungsmuster in der Debatte um Geschlechterrollen wieder Zuspruch finden

Die Gleichberechtigung von Mann und Frau gehört zu den zentralen Prinzipien der modernen Gesellschaft. Doch gegenwärtig erleben wir einen Backlash: Die Biologie, so heisst es immer öfter, sorge für deutliche und weitreichende Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
Sieglinde Geisel

Welche Gleichberechtigung? Müssen Frauen etwa auch zum Militär? Sind sie etwa genauso häufig in den Todesberufen vertreten wie Männer? In den Bergwerken kilometertief unter der Oberfläche? Bei Bergeaktionen? Bei der Feuerwehr? Die Gleichberechtigung mag es für Frauen hier gegeben haben, aber für Männer gab und gibt es sie nicht! Doch das interessiert wohl unsere Sieglinde Geisel nicht. Die Geisel der feministisch korrekten Journaille ...

Es ist hart für viele Geisteswissenschaftler ihres Kalibers dies zu verstehen, doch die Natur, die Menschheit und mit ihr unsere Zivilisation basieren auf die naturwissenschaftlichen Gesetzesmässigkeiten und auf den biologischen Grundmustern. Wer sich weigert, dies zu akzeptieren, kann nicht ernst genommen werden. Punkt. Man diskutiert schliesslich auch nicht mit Leuten, welche die Existenz der Schwerkraft leugnen, oder?!

Geschlechterrollen sind dem Menschen nicht von der Natur vorgegeben. Sie gehören – wie das Geld, die Arbeit und vielleicht auch die Religionen – zu den kulturellen «Erfindungen».

Die Geschlechterrollen haben sich in den Millionen von Jahren (ur)menschlicher Entwicklung als die effizientesten und wirkungsvollsten Verhaltensmuster herauskristallisiert. Ohne sie hätte der Mensch den enormen Aufstieg aus der Steppe der Urzeit zur überlegenen Spezies unseres Planeten nicht geschafft. Diese Muster sind in unsere DNA eingebrannt, weil unsere Vorfahren sie brauchten und damit Erfolg hatten. Somit wurden sie nicht von der Natur gegeben, sondern als Reaktion auf die Natur entwickelt. Eine Feinheit, die viele Geistenswissenschaftler übersehen, wenn sie sich mit Evolutionsbiologie beschäftigen ...

Die Natur schenkt nicht, sondern sie nimmt! Und zwar diejenigen, welche schlecht angepasst sind und lässt somit jene als Sieger zurück, die besser angepasst sind. Und das waren jene mit den ach so verpönten "Geschlechterrollen", welche Sieglinde und ihre Schwestern im Geiste unbedingt überwunden sehen wollen.

Deshalb kann eine Gesellschaft ihre Geschlechterrollen verändern, und umgekehrt verändert sich die Gesellschaft, sobald die Geschlechterrollen sich wandeln. Dies ist der Grund dafür, dass konservative Gesellschaften die Emanzipation der Frau ablehnen. Seit den 1970er Jahren hat sich in den Geisteswissenschaften die Unterscheidung von (biologischem) Geschlecht und (sozialem) Gender etabliert. Doch in letzter Zeit wird sie zusehends von biologischen, ja biologistischen Erklärungsmustern verdrängt, die unser Verhalten von Genen, Hormonen oder angeblich «fest verdrahteten» Hirnstrukturen gesteuert sehen.

Und sie sahen die Tatsachen und das Gefüge der Realität und klagten gar grässlich in ihrem Schmerz und in ihrer Trauer, denn es entsprach nicht dem, was sie voller Sehnsucht erwartet hatten. Nicht dem, was ihre Ideologie eine logische Basis geben könnte. Und in ihrer Verzweiflung sassen sie jahrelang herum und sinnierten über das Problem der fehlenden Kausalität ihrer Theorien. Doch dann sprang eine unter ihnen auf und hatte die Lösung gefunden! Wir biegen uns einfach die Realität so zurecht, wie es uns passt! Wir beschuldigen jene, welche die Realität akzeptieren als Biologisten, welche schrecklich frauenfeindlich sind und unsere Anliegen nicht respektieren und stellen uns selbst über die Natur und das Werk, welches unsere Vorfahren vor Millionen von Jahren für uns vollbracht haben.

Ein bisschen Marx hier und ein bisschen 68er da und wir fühlen uns alles und jedem überlegen. Wie war das noch mal? Ein kleiner Verstand ist schnell mit Glauben gefüllt! Wenn ihr das nächste Mal über die Einfältigkeit des mittelalterlichen Menschen klagt, dann denkt an Sieglinde und ihre Frauschaft, welche sich genauso an peinlichen Glaubensdogmen ihrer feministischen Wissenschaft wider der Realität klammern, wie der gottesfürchtige Mittelaltermensch.

Gern wird dabei auch auf Kleinkinder verwiesen. Ihre Vorlieben beim Spielen werden als Beweis für angeborenes Geschlechterverhalten genommen – in der Annahme, der Mensch befinde sich als Kind noch im Urzustand. Doch gerade Kinder sind dem Druck der Gruppe besonders stark ausgesetzt. Es gibt durchaus Buben, die mit Puppen spielen und gern rosarote Glitzersandalen tragen. Aber sobald sie auch nur den Schimmer einer Ahnung haben, dass sie damit bei den anderen Buben durchfallen könnten, lassen sie es bleiben. Denn das Geschlecht ist die elementarste Gruppenidentität. Gerade weil Kinder diese Identität noch nicht reflektieren können, «wissen» sie so genau, was richtige Buben und richtige Mädchen sind.

Und wenn man diese Identitäten reflektiert, kommt man dann automatisch zu der Meinung von Sieglinde? Oder muss man dazu noch einen Extrakurs politische Korrektheit und anschliessende Gehirnwäsche absolvieren? Warum ist es diesen Leuten so wichtig, mit was Kinder spielen? Dieses krankhaft manische Interesse widert mich an.

Sicherheit statt Freiheit

Die stärkste Kraft, die gegen die Gleichberechtigung arbeitet, sitzt in uns: Es ist die Angst um das eigene Selbst, das in der Geschlechtsidentität verwurzelt ist. Klar definierte Geschlechterrollen gewähren dem Individuum weniger Freiheit, dafür garantieren sie Sicherheit. Deshalb hören wir die Mär vom biologisch programmierten Verhalten so gern, obwohl sie Menschen, die auf eine gerechte Gesellschaft hoffen, eigentlich in die Verzweiflung stürzen müsste. Der «Spiegel» schreckt in seiner neusten Nummer nicht davor zurück, auf dem Titelbild John Grays alte Geschichte von den Marsmännchen und den Venusmädchen wieder aufleben zu lassen. Man begegnet im Heft den bekannten Argumenten (Männergehirne arbeiten in Systemen, Frauengehirne mit Empathie usw.). Nur gehört jetzt noch ein Bekenntnis dazu: Früher habe sie auch geglaubt, dass man nicht als Frau geboren, sondern zur Frau gemacht werde, beteuert eine Wissenschafterin, aber heute . . .

Jede Gesellschaft sieht sich selbst als die Gerechteste von allen. Moral und Ethik sind Einstellungssachen und hängen vom Zeitgeist ab. Lest einmal das alte Testament oder Berichte über mittelalterliche Hinrichtungspraktiken. Diese wurden zu ihrer Zeit mit dem jeweiligen Zeitgeist auch allesamt als "gerecht" empfunden. Somit ist die Gerechtigkeit, die Sieglinde anstrebt, lediglich eine mögliche Perspektive unter vielen und nicht allgemeingültig. Kommt noch dazu, dass ihre Vorstellung von Gerechtigkeit die andere (männliche) Hälfte der Menschheit nicht berücksichtigt.

Unsere biologischen Determinanten erlauben uns wesentlich mehr Freiheit als dieses neue einzwängende Rollenbündel, das man uns aufzwingen will. Warum lässt man die Menschen nicht einfach selbst wählen? Dann hätte man die Freiheit und die Sicherheit, dass man hinter seiner Wahl stehen kann.

«Mal sind es die Hormone, mal die Geruchsstoffe; mal der Jagdinstinkt, mal der Brutpflegetrieb. Mal ist es der Bonobo, in dem sich der Mensch wiederzuerkennen glaubt, mal der Storch», stellen dagegen die beiden österreichischen Journalistinnen Sibylle Hamann und Eva Linsinger in ihrem – etwas irreführend betitelten – «Weissbuch Frauen, Schwarzbuch Männer» (Deuticke-Verlag) sarkastisch fest. Kühl entziffern sie die Botschaft des neuen Geschlechter-Biologismus: «Dann tragen wir keine Verantwortung. Und könnten gar nichts ändern, selbst wenn wir wollten.»

"Weissbuch Frauen, Schwarbuch Männer", das hört sich schon wie ein literarisches Kaleidoskop voller misandrischer Wunschvorstellungen an. Hatten diese Menschen keinen Biologieunterricht? Lesen die keine naturwissenschaftlichen Bücher? Denkt ihr, dass ihr für euer Handeln keine Konsequenzen zu befürchten habt, nur weil biologische Mechanismen eure Taten beeinflussen? Es seid immer noch ihr und nicht die Gene, Proteine, Hormone, Triebe oder Reflexe, welche aus mehreren dagebotenen Möglichkeiten auswählt. Diese biologischen Elemente mögen eine bestimmte Bandbreite an Möglichkeiten vorgeben, aber ob und wie ihr diese nutzt, ist euch überlassen. Der Mensch zeichnet sich schliesslich gerade dadurch aus, dass er in begrenztem Masse gegen seine Natürlichkeit handeln kann.

Leute wie Sieglinde und diese Autorinen fallen vom einen Extrem (der absoluten Wahlfreiheit) sofort ins andere (biologischer, totalitärer Determinismus), ohne zu merken, dass beide ein Hirngespinst von idealisierenden Geisteswissenschaftlern sind und die Wahrheit sich zwischen diesen Polen bewegt.

Und genau das wünschen sich viele, denn das Projekt Gleichberechtigung ist, nachdem in den letzten dreissig Jahren ein enormer Weg zurückgelegt worden ist, in eine anstrengende Phase eingetreten. Welche sozialen Umstände uns daran hindern, so gleichberechtigt zu leben, wie wir es eigentlich wollen, zeigen Hamann und Linsinger in geduldiger (und humorvoller) soziologischer Kleinarbeit. Warum finden sich so wenige Frauen in Führungspositionen, obwohl sie durchschnittlich besser qualifiziert sind? Es liegt an den Männern, denn in der Regel sind sie es nun einmal, die über Beförderungen entscheiden; und da jeder Mensch unbewusst die Person bevorzugt, die ihm am ähnlichsten ist, heben sie ihre Geschlechtsgenossen in die Chefetage. Und es liegt an den Frauen, denn sie trauen sich mangels Rollenvorbildern Führungsqualitäten oft nicht zu; da sie sich keine Erfolgschancen ausrechnen, setzen sie auch nicht alles daran, in die Direktion aufzusteigen.

Natürlich, der Mann ist an allem schuld! Dafür muss ich jedoch kein Buch lesen, denn das höre ich pro Jahr durchschnittlich eintausend Mal von Feministinnen. Gender Studies und mit ihr die Soziologie ist jene Disziplin, die es ihren Betreibern ermöglicht, die Verantwortung für alle Probleme und Schwierigkeiten, welche Frauen heutzutage begegnen, irgendwie den Männern in die Schuhe zu schieben. Alleine deswegen kann man diese "Wissenschaften" nicht ernst nehmen.

Denn es ist wie bei einer Sekte: Wenn die dargelegte Lösung für all die grossen Weltprobleme schön einfach und simpel klingt, dann ist grösste Vorsicht angebracht.

Es spielt aber auch eine Rolle, dass Frauen ab dreissig als «Gebär-Risiko» und mit Anfang vierzig als zu alt für eine Topkarriere gelten. In der Politik kommen Frauen vor allem in Krisenzeiten zum Zug – denn wer nicht an der Macht beteiligt war, ist im Krisenfall auch nicht diskreditiert. Aber wenn alles normal läuft, bleiben Männer lieber unter sich. Und warum funktioniert die Gleichberechtigung im Haushalt nicht? Weil man in Stresssituationen auf bewährte Muster zurückgreift und weil viele Frauen sich das Recht nicht nehmen lassen wollen, (zumindest) im Haushalt zu sagen, wo's langgeht.

Zuerst leugnen diese Alphamädchen die menschliche Biologie, doch die offensichtlichen Pfeiler derselben, welche sich in jedem Männer- oder Frauenleben befinden, können nicht übersehen geschweige denn umschifft werden. Denn alle Gendereiversuche prallen notgedrungenermassen an ihnen ab ...

Entpolitisiertes Entertainment

Doch solche Argumente sind derzeit nicht gefragt. Hamann und Linsinger sind keine Talkshow-Gäste, und auch aus den USA dringt ein hilfreicher Diskurs kaum zu uns herüber. In einer Reportage im «New Yorker» über «equally shared parenting» kommt die Autorin zu dem Schluss, dass Paare die Haushaltsarbeiten desto gerechter aufteilen, je gerechter es bei ihren Freunden zugeht. Man schaut es sich ab, und Vorbilder erhöhen den Druck. Doch statt die diskutablen Vorschläge zu diskutieren, wird der Feminismus für tot erklärt, und die Debatte verkommt zum entpolitisierten Entertainment. Gegen Eva Hermans tumbe Heimchen-am-Herd-Seligkeit liess sich so schön polemisieren; und der Schlagabtausch zwischen den «Alphamädchen» und Alice Schwarzer war ein Spektakel für alle, die sich auf die Schenkel klopfen, wenn die Weiber aufeinander losgehen.

Vielleicht sind solche soziologistischen Argumente deswegen nicht gefragt, weil sie schlichtweg keine sind? Wusste ich doch, dass alle peinlichen Beschuldigungen gegen Eva Herman polemischer Natur wahren. Wenn es sogar eine Feministin selbst zugibt, dann muss es ja schliesslich wohl stimmen. Und dieser "Schlagabtausch" war wohl der übelste, öffentlich ausgetragene Zickenkrieg, den ich bisher mitbekommen habe. Beschämender kann man feministische Stutenbissigkeit nicht zur Schau stellen.

Unter Vätern tut sich etwas

Der Geschlechterdiskurs verliert leicht den Bezug zur Wirklichkeit und kolportiert Gerüchte. Dabei wird die Welt meist schlechter dargestellt, als sie ist. Gerade bei den Männern tut sich in letzter Zeit einiges, was nicht in der Zeitung steht. Es gibt eine Hinwendung der Väter zu ihren Kindern, die historisch einmalig sein dürfte; und eine neue, pragmatische Männerbewegung gibt's auch. Zu den Forderungen, die etwa der Dachverband der Schweizerischen Männerorganisationen auf seiner Website (www.maenner.ch) formuliert, gehören flexible Arbeitszeiten auch für Kader sowie Teilzeitstellen für Männer. Man engagiert sich in Sorgerechtsfragen und will den «Militärzwang» abschaffen; und man will dafür sorgen, dass in Kindergärten auch Männer arbeiten.

Der Geschlechterdiskurs verliert scheinbar immer leicht den Bezug zur Wirklichkeit wenn er nicht mit feministischer Dominanz geführt wird. Und dieses Mädchen hat keine Ahnung, was sich unter uns Männern zusammenbraut. Wir haben es satt, dass die politische Debatte über Männer und Frauen von Feministinnen wie sie dominiert wird! Aber immerhin erwähnt sie die Männerbewegung, wenn auch lediglich einen Bruchtteil ihrer Forderungen.

Gerade jedoch, wenn es um die Situation der Männer geht, werden elementare Konflikte in der Debatte ausgeblendet: Kaum jemand spricht etwa von der Zerreissprobe, der viele eingewanderte Männer aus patriarchalischen Gesellschaften bezüglich ihrer Geschlechtsidentität ausgesetzt sind. Auch den einheimischen Männern wird die Emanzipation schwergemacht. Sie brauchen Mut, um nach der Geburt eines Kindes um eine Arbeitszeitreduktion nachzusuchen, denn in der Arbeitswelt gilt ein Familienvater oft noch als «Ernährer». «Mommy track», so nennt man in Amerika das Mütter-Abstellgleis der schlechtbezahlten Teilzeitstellen ohne Aufstiegschancen. Seit einiger Zeit gibt es auch den «daddy track» – eine Bloggerin auf der Website der «Washington Post» hofft immerhin, dass das Kürzertreten bei der Arbeit an Prestige gewinne, wenn es auch unter Vätern üblich werde.

Sind es nicht gerade die jungen Mütter, welche den Vater dazu zwingen mehr und mehr zu arbeiten um der Familie Geld zur Verfügung zu stellen? Dieser Artikel beschreibt die Problematik schön. Denn es sind gerade die Frauen, welche einen Mann unter massiven Druck stellen, mehr und mehr zu verdienen. Schliesslich geben sie bei anderen Frauen mit dem Lohn ihres Ehemannes und seines Besitzes an ...

Für mich hört sich dieser Artikel wie ein verzweifelter Hilferuf in die Presselandschaft hinaus an, aufgrund einer sich abzeichnenden Diskursniederlage. Wovor soll ich noch Angst haben, wenn Perseus mich führt?

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Nachtrag zu "Masslose Ansprüche und verzehrende Selbstzweifel"

Was mir zum Thema vom letzten Eintrag durch die Lappen ging, ist der Widerspruch, der schon im Titel angesprochen wird. Gerechtfertigte Ansprüche setzen voraus, dass man diesen Ansprüchen auch gerecht wird, in Form von eigenen positiven Eigenschaften. Doch durch die Medien werden den heutigen Frauen diese masslosen Ansprüche eingeredet, was dazu führt, dass viele Frauen sich gezwungen fühlen, einem gewissen Bild entsprechen zu müssen.

Doch dies ist gerade der springende Punkt! Durch die enormen Erwartungen, die man den Frauen aufbürdet, entwickeln sich Selbstzweifel, ob man auch wirklich dem feministisch geprägten Ideal der modernen Frau entspricht.

Dies ist wichtig zu erkennen, denn daraus wird ersichtlich, dass die masslosen Ansprüche der Frauen nicht unbedingt nur aus einer inhärenten Charakterschwäche entspringt, sondern erheblich von indoktrinierenden Medien und bestimmten Personenkreisen gehegt und gepflegt werden.

Die Frau ist somit auch ein Opfer von wildwucherndem Feminismus, denn sie werden wie im viktorianischen Zeitalter erneut in ein Rollenkorsett eingezwungen. Mag es damals jenes der züchtigen Hausfrau gewesen sein, so ist es heute jenes der eiskalten Karrierefrau, die auf Männer herabschaut und für Kinder wenig bis gar nichts übrig hat.

Die gewonnene Freiheit der Rollenwahl ist eine trügerische, denn von allen Seiten wird den Frauen eingeredet, was sie unter allen Umständen zu meiden hätten - nämlich das "alte und überholte" Rollenmodell. Abweichlerinnen werden dabei mindestens genauso hart bestraft wie Männer, die es wagen, das feministische System zu kritisieren. Hier genügt wohl nur ein kleiner Wink zur Horrorgeschichte von Eva Herman, damit alle wissen, was ich meine. Denn diese Frau vertrat eine völlig andere Meinung zur Lebens- und Rollengestaltung der Frau als die feministische Elite und wurde dafür durch öffentlichen Rufmord grausam bestraft. Dies ging soweit, dass sie ihren Job verlor und in die braune Ecke gestellt wurde. Was sich dann später jedoch als völlig unbegründet erwies.

Somit gibt es für die Frau von heute nur eine einzige politisch korrekte Rolle: Nämlich jene des Mannweibes, der eiskalten Karrieristin, die Teile ihrer Weiblichkeit aufgibt um gewisse Teile von Männlichkeit mehr schlecht als recht zu kopieren. Kein Wunder haben sie Mühe bei der Partnerwahl, denn welcher Mann möchte schon eine entweiblichte Frau als Partnerin?

Deshalb bleibt den Frauen heutzutage kaum eine andere Wahl als mit der Herde mitzugehen. Doch dies war früher im ach so schrecklichen "Patriarchat" genauso! Wir haben heute fast die gleiche Situation wie damals, nur unter einem anderen Farbanstrich.

Es ist wie das russische Zarentum und die anschliessende Sowjetunion, die angeblich alles besser machen sollte. Doch der Zar wurde lediglich durch einen Diktator und der Landadel durch die Parteibonzen ersetzt. Und die Opfer, für die sich durch den Systemwechsel nichts verbesserte (im Gegenteil), blieben die gleichen. Auch in der Sowjetunion waren sie landlos und ohne Sicherheit.

Mit dem angeblichen, nebulösen "Patriarchat" und der politisch korrekten Gynokratie von heute verhält es sich genauso!

Dienstag, 7. Oktober 2008

Masslose Ansprüche und verzehrende Selbstzweifel

Die gesellschaftliche Stellung der Frau hat sich in den letzten fünfzig Jahren massiv verbessert. Nicht nur haben nun wesentlich mehr von ihnen Zugang zu politischen Rechten, Bildung und guten Jobs, sondern viele bestimmen durch ihre Präsenz in der Medienlandschaft die öffentliche Meinung mit. Auch ihre Dominanz in unserem Erziehungswesen hinterlässt ihre Spuren.

Doch nicht nur ihre Rechte und Privilegien haben zugenommen. Auch ihr Selbstwertgefühl und ihr Selbstbewusstsein durchbricht alle gläsernen Decken (sofern vorhanden). Und da es sich die Frau von heute schliesslich wert ist, hoben sich auch ihre Ansprüche in Richtung luftige Höhen. Diese Ansprüche richten sich an so ziemlich alle und alles um uns herum. Sei es an die Männer ("Sei ein echter Kerl und doch sensibel!", "Gib mir Aufmerksamkeit und Komplimente!"), an die Gesellschaft ("Nehmt meine Doppelbelastung wahr!") oder an den Staat ("Zahl mir Geld für Mutterschaftsurlaub!").

Wer sich das wirklich antun will, kann sich einmal ein beliebiges Frauenforum wie zum Beispiel dieses hier vornehmen und einfach mal ein paar Threads durchlesen und ihr wisst was ich meine ... Nebenbei macht ihr auch noch Bekanntschaft mit dem herabwertenden Männerbild vieler Frauen. Da kommen so Threadtitel wie zum Beispiel "Bin kommunikationsunfähig - wie ein MANN!!!!" oder "Ich forme mir die Männer bis sie mir nicht mehr gefallen". Da liest man dann so Sachen wie zum Beispiel Folgendes:

"Ramtan, ganz einfach, weil der Mann dort [im 3. Jahrtausend] noch nicht angekommen ist... "
Gesendet von nastassja1212 am 1 Oktober um 10:22
...

Mit Männern muss man Spielchen spielen. Sie dürfen nie wissen, woran sie sind. Dann hat man (frau) sie in der Hand. Sonst nicht.

Das darf eine Frau nur nicht laut zugeben. Ich mache das auch nur hier im Forum. Live würde ich das bei KEINEM Mann laut sagen. Wenn die Männer wüssten... aber sie ahnen nichts... he, he, he...
hier

"Ich will ihn zurück!!! "
Gesendet von rhayne am 2 Oktober um 19:23
Dieses eine (und erste) Mal will ich um einen Mann kämpfen - ich hab nicht vor dabei meinen Stolz aufzugeben!!!
Ich will das ganz hinterlistig und von ihm unbemerkt hinbekommen (Männer checken unsere psychologische Kriegsführung eh nicht)
hier

Auch immer wieder lustig, wenn sich Frauen über die mangelnde Heiratswilligkeit der Männer beklagen und dabei entlarvend ihre eigene Heiratsmotivation zur Schau stellen (Hervorgehobenes von mir):

"Ich verzweifle"
Gesendet von killerbabe22 am 3 Oktober um 11:23
Es ist ein Herzenswunsch vonmir, mal zu heiraten und wirklich steuerliche Vorteile hat man nicht, aber was ist mit Absicherung und Rechten, falls doch mal was passiert. Wenn man heiratet bedeutet dies ja auch nach außen hin, dass man zueinander und vor allem für einander einsteht.

Klar liebe ich ihn und will nicht meine Sachen packen, aber so geht das auch nicht.
hier

Absicherung, so so ... Ja, für eine Frau ist es immer wieder nützlich einen potenziellen Zahlesel und wandelnden Geldautomaten rechtlich an die Leine zu nehmen, falls die Powerfrauenkarriere nicht so recht will. Man kann ja schliesslich nie wissen. Merkt euch, der Hauptgrund für Frauen zu heiraten, ist die legale Versklavung und Transferierung männlicher Arbeitskraft!


Auch ein Zitat aus diesem Artikel, mit dem Titel "Erfolg macht Karrierefrauen sexy", beschreibt schön die enorm gestiegenen Ansprüche von Karrierefrauen und die damit einhergehenden Probleme:

Sie leiten Betriebe, managen Firmen und sitzen in Vorständen: Erfolgreiche Frauen sind klug und wissen, was sie wollen. Doch in der Liebe herrscht oft Flaute. Macht Erfolg nur Männer sexy? Nein, glauben Experten. Für erfolgreiche Frauen ist nur die Auswahl geringer –, denn sie suchen Partner auf Augenhöhe.

Demnach ist die Partnerlosigkeit von Karrierefrauen eine Folge zu hoher Ansprüche. Wie man dann in diesem Zusammenhang von sexy Karrierefrauen sprechen kann, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel ... Versucht man hier heimliche Ängste des Versagens durch eine peinlich grelle Übertreibung der eigenen Attraktivität zu vertuschen?

Ein kometenhafter Aufstieg an die Spitze der Gesellschaft bringt natürlich auch so seine Zweifel mit sich. Haben sich wirklich alle Frauen in den letzten fünzig Jahren in Powerfrauen und Alphamädchen gewandelt? Oder war es doch eher ein kollektives Wunschdenken über ideale Prototypen, mit denen die Frau an der Kasse von Migros oder Aldi kaum je etwas anfangen konnte? Die doch eher nur von einer kleinen Gruppe von Frauen wirklich angenommen wurden?

Dazu passen würde dieser Artikel, in dem sich drei Ingenieurinnen sich selbst bis ins Olymp der Arroganz selbst beweihräuchern und all ihre vermeintlichen, weiblichen Überlegenheiten raushängen lassen. Und dabei alle drei Zeilen über die Männer in ihrem Berufsfeld herziehen. Nebenbei widersprechen sie sich auch noch gegenseitig:

"Männer scheinen immer in Hierarchien zu denken, so wie sie arbeiten und funktionieren. Frauen fühlen sich eher auf Augenhöhe."

"Männer haben mehr Probleme mit Hierarchien."

Ohne zu merken, dass es vorallem Männer sind, die sich von der Herdenmentalität lösen und Hierarchien durchbrechen im Gegensatz zu Frauen, die meistens wie ein Kollektiv denken und funktionieren. Aber nicht nur mangelnde Menschenkenntnis, sondern auch subtile Drohungen haben diese Alphamädchen drauf:

"Wer keine Frauenquote will, muss die Frauen wollen. Wir können nicht nur von unten nach oben drücken."

Das heisst wohl so viel, wie "Stell mich ein! Oder ich renne zur nächsten Gleichstellungsbeauftragten und fordere eine Frauenquote, du patriarchales Schwein!".

In diesen Frauen schlummern erhebliche Selbstzweifel und Unsicherheit zwischen all dieser einander zugesprochenen Kompetenz und Überlegenheit. Es würde mich sehr interessieren, was die männlichen Arbeitskollegen von diesen drei Damen halten.

Man hätte ja kein Problem mit all diesen Frauen, wenn sie ihre Unsicherheit nicht allen so deutlich unter die Nase reiben würden, indem sie die ganze Zeit von sich als das überlegene Geschlecht quasseln.

Der Dammbruch

Über Arne Hoffmanns Genderama-Blog bin ich gerade über folgende Perle gestolpert. Dies ist wohl der erste sachliche, neutrale und nicht herabwertende, verhöhnende Medienbericht über die Männerbewegung in den deutschsprachigen Medien! Die wesentlichen Forderungen unserer Bewegung werden angesprochen und auch einige feministische Lügen, wie zum Beispiel jene über die Lohndiskriminierung (siehe dazu auch "Die peinliche Lüge der Lohndiskriminierung"), werden gnadenlos aufgedeckt. Ein Artikel, für den es sich definitiv lohnt, sich das entsprechende Heft zu kaufen!

Das geschwächte Geschlecht

Emanzipation, nächste Stufe: Gegen die Benachteiligung und Abwertung von Männern formiert sich eine neue Bürgerrechtsbewegung.
Von FOCUS-Redakteur Michael Klonovsky

Man stelle sich Folgendes vor: Ein Berliner Richter erklärt in einem Interview, dass er bei gleichen Delikten gegen Männer konsequent mildere Strafen verhänge als gegen Frauen und dass dies auch die meisten seiner Kollegen so täten. Dieser „Männerrabatt“ sei gut und notwendig. Eine Empörungswelle würde durchs Land rauschen.

Natürlich verhielt es sich in Wirklichkeit andersherum. Professor Ulrich Vultejus, Richter am Berliner Amtsgericht a. D., hatte im April gegenüber der „Zeitschrift für Rechtspflege“ erklärt, er habe sich in Verfahren gegen Frauen immer wieder gefragt, welche Strafe er gegen einen Mann verhängen würde, und dann „auf diese Strafe abzüglich eines ‚Frauenrabatts’ erkannt. Ähnlich scheinen es auch meine Kollegen zu handhaben.“ Ein „Rabatt“, setzte Vultejus hinzu, sei gerechtfertigt, „weil es Frauen im Leben schwerer haben“.

Der Eklat blieb aus – Bevorzugung von Frauen ist auf der hiesigen Empörungsklaviatur kein abrufbarer Akkord. Und die stets vorgebrachte Unterstellung, die Privilegierung des einen Geschlechts zöge automatisch die Diskriminierung des anderen nach sich, galt in diesem Fall offenbar auch nicht. Dabei weisen Männerrechtler seit einiger Zeit darauf hin, dass das sogenannte starke Geschlecht inzwischen in vielen Bereichen benachteiligt wird. Etwa die 2004 ins Leben gerufene „geschlechterpolitische Initiative“ MANNdat e.  V., deren einziges Vereinsziel darin besteht, so Sprecher Eugen Maus, „Benachteiligungen von Männern bekannt zu machen und zu beseitigen“. Als Beispiele nennt der promovierte Psychologe unter anderem „den Zwangsdienst in der Bundeswehr, die Vernachlässigung von Jungen durch die Bildungspolitik, die schlechtere Gesundheitspolitik für Männer, die einseitige Darstellung häuslicher Gewalt zu Lasten von Männern, die rechtliche Schlechterstellung von Vätern und geschiedenen Männern“.

Warum Frauen weniger verdienen

Als eine permanente Diskriminierung von Männern darf wohl auch der Versuch begriffen werden, Frauen als permanent Diskriminierte hinzustellen. Nachdem etwa das Statistische Bundesamt in diesem Jahr festgestellt hatte, dass deutsche Frauen 24 Prozent weniger verdienen als Männer, grenzte die mediale Nichtweiterverbreitung der Ursachen an gezielte Desinformation.


Dies könnte die schon sehr lange herbei gesehnte Wende in unserem Kampf für die Rechte aller Männer sein! Jedes einzelne Wort dieses Artikels ist eine Wohltat, wenn man sich solche Berichte gewohnt ist und bedenkt, dass Männerrechte regelmässig mit Füssen getreten werden. Es scheint so, als werden die kommenden Jahre sehr spannend für die Männerbewegung. Denn wir werden nun nicht mehr als Randgruppe wahrgenommen, sondern als Bürgerrechtsbewegung!

Tausende von Männern werden diesen Artikel lesen und ihr bisheriges Weltbild in Frage stellen! Sie werden den männerfeindlichen Feminismus kritischer beäugen und nicht wenige von ihnen werden sogar den Weg in unsere Reihen finden!

Wir dürfen nun unseren Tatendrang und unseren Eifer nicht aufgeben, sondern müssen erst recht noch mehr leisten, damit unsere Anliegen immer weiter in die Öffentlichkeit drängen. Informiert euch, sprecht Männerdiskriminierung in eurem Bekanntenkreis an und tut jenen an der Macht eure Meinung kund, denn steter Tropfen höhlt den Stein. Baut Druck auf und ihr sprengt selbst die schwersten Hindernisse weg! Dies sind wahrhaft bedeutungsschwangere Tage!

Frauen dürfen - Männer müssen

Freitag, 3. Oktober 2008

Wenn Schüler Amok laufen

Vor ein paar Tagen ist ein finnischer Berufsschüler in seiner Schule Amok gelaufen, hat mindestens zehn Menschen erschossen und versuchte anschliessend, sich selbst zu richten. Dieses blutige Ereignis hat auch hier in der Schweiz einiges an Entsetzen ausgelöst und in den Medien für Wirbel gesorgt. Diese Form ausartender Gewalt ist nichts Neues. Schon vor Jahren geschah Ähnliches in Erfurt (Deutschland) und in den USA an der Columbine High School.

Nichts liegt mir ferner als diese Taten zu verharmlosen oder die Täter in Schutz zu nehmen. Doch da solche Gewaltakte in dieser Form überwiegend von Männern begangen werden, liegt es an der Männerbewegung und somit auch an uns, sich damit auseinander zu setzen und sich der Sache anzunehmen.

Diese abscheulichen Ereignisse zeigen uns die gewaltsame und unkontrollierte Entladung von einer enormen Menge von angestauter Wut junger Männer. In ihren Abschiedsbriefen begegnen wir einen so tief empfundenen Hass auf alles und jeden, eine so verzerrende Verzweiflung ob der eigenen Ohnmacht in dieser Welt zurecht zu kommen, dass es den Verstand zu verdrängen mag. Die Öffentlichkeit wird zwar Zeuge der grausamen Bluttat, in der Dutzende von Menschen ihr Leben verlieren, doch die zermalmenden Prozesse, welche junge Männer zu diesen Monstren werden lassen, bleiben häufig verborgen.

Ich kann euch schon jetzt sagen, was sicher nicht die Ursachen für solche Amokläufe sind. Es sind nicht die gewaltverherrlichenden "Killerspiele", von denen all die böszungigen Journalisten noch nie eins selber gespielt haben. Es sind auch nicht exzessive Gewaltszenen in Filmen oder anderen Medien. Auch hat es nichts mit einer männlichen Affinität für Gewalt zu tun.

Sondern es fehlen männliche Vorbilder, die den Jungen zeigen, wie man das gewaltige Potential ihrer Männlichkeit sinnvoll und konstruktiv für sich selbst (!) nutzt. Doch in einer Gesellschaft, die Männlichkeit als etwas Minderwertiges betrachtet und in der Männer entweder als Triebtäter oder als Idioten dargestellt werden, kann man den Jungen kein positives, männliches Selbstbild vermitteln. Der unaufhaltsame Prozess der Vaterentsorgung aus der modernen Familie trägt sein Übriges dazu bei, dass Jungen ohne Orientierung und Anhaltspunkte für ihre Männlichkeit auf sich allein gestellt sind.

Ein fehlender Vater, ein sexistisches, urzeitliches Männerbild und ein verweiblichtes Erziehungswesen schaffen deshalb keine gute Ausgangslage für die jungen Männer.

Blind irren sie umher und versuchen sich zwischen den Zerrbildern verhöhnter Männlichkeit und den entmenschlichenden Ansprüchen der feministischen Moderne zu orientieren. Und wenn sie dann auch noch auf dem sozialen Abstellgleis der Gleichaltrigen landen, weil sie den Ansprüchen des Mainstreams nicht gerecht werden, ist die Gefahr umso grösser auf die soziopathische Schiene zu geraten.

Die Gewalt, die sich in einem solchen Amoklauf entlädt, ist somit das Produkt einer jahrzehntelangen Demütigung und Erniedrigung junger Männer durch die komplette Gesellschaft, die entweder bewusst oder zumindest fahrlässig ignorierend von den meisten Menschen mitgetragen wurde.